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Die Triple Bottom Line in der Umreifungsbranche

Nachhaltigkeit: 
bei der Lenzen Gruppe nicht nur heiße (Ab)luft

Umreifungsbänder gibt es auch in nachhaltig – ein Interview mit Peter W. Lenzen

Die Verwirklichung der Triple Bottom Line – oder was der »Döner-Dienstag« mit Nachhaltigkeit zu tun hat

Auch in der Verpackungsbranche wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Die Lenzen Gruppe, Umreifungsspezialist mit fünf Generationen Unternehmensgeschichte, handelt seit jeher nach der Triple Bottom Line. Das bedeutet, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu vereinen, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten. Geschäftsführer Peter W. Lenzen betont, dass Nachhaltigkeit für sein Unternehmen weit mehr als nur ein Schlagwort ist.

Herr Lenzen, können Sie uns einen Einblick geben, wie die Lenzen Gruppe Nachhaltigkeit in der Umreifungsbranche integriert?

»Bei uns hat Nachhaltigkeit schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Meiner Auffassung nach muss jedes Unternehmen nachhaltig agieren, um wirtschaftlich am Markt bestehen zu können. Weil Nachhaltigkeit mehr bedeutet als ökologisches Handeln. Deshalb führen wir die Lenzen Gruppe seit Generationen unter Berücksichtigung der ›Triple Bottom Line‹, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte vereint. Aus der Schnittmenge dieser drei Bereiche ergibt sich die Nachhaltigkeit, die wir leben. Und die weit mehr ist als eine gesetzliche Verpflichtung, sondern ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Das bedeutet, dass wir auch proaktiv handeln, um Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig soziale Verantwortung übernehmen.«

Wie setzen Sie die Triple Bottom Line konkret in der Praxis um?

»Die Triple Bottom Line bildet die Grundlage unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Ich sehe sie als ganzheitliches Konzept, um langfristig Werte zu schaffen und gleichzeitig positiven Einfluss auf  Umwelt und Gesellschaft zu nehmen. Nehmen wir beispielsweise den ökonomischen Aspekt: Indem wir Material- und Energieverbrauch reduzieren, senken wir nicht nur unsere Betriebskosten, sondern tragen auch zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens bei. Durch die Entwicklung einer neuen Verschlusstechnik konnten wir zum Beispiel das eingesetzte Bandmaterial drastisch reduzieren. Auch im Bereich der recyclingfähigen PET-Bänder sind wir ein klarer Vorreiter der Branche. In beiden Fällen hat der Kunde weniger Kosten als noch vor einigen Jahren. Auf sozialer Ebene investieren wir in unsere Mitarbeiter und fördern ein nachhaltig positives Arbeitsumfeld. Neben ergonomischen Arbeitsplätzen haben wir zum Beispiel ein unternehmenseigenes Fitnessstudio und bieten regelmäßige Weiterbildungen und Mitarbeiterveranstaltungen. Auch der ›Döner-Dienstag‹, der in größeren Abständen für alle stattfindet, ist letztendlich eine langfristige Investition in den Faktor Mensch.«

Wie genau manifestiert sich dieses Nachhaltigkeitskonzept in Bezug auf die Umreifungsproduktion?

»In unserer Produktion setzen wir auf verschiedene Maßnahmen, um nachhaltig ökologisch zu handeln. Ein wichtiger Punkt ist die kontinuierliche Optimierung unserer Produktionsprozesse, mit der wir den Ressourcenverbrauch minimieren. Zum Beispiel nutzen wir schon seit vielen Jahren die anfallende Abluft, um unsere Immobilien zu heizen. Zudem setzen wir verstärkt auf Recyclingmaterialien, zum Beispiel bei unseren PET-Umreifungsbändern, die zu 99 % aus recycelten Getränkeflaschen hergestellt werden. Dadurch schonen wir nicht nur Ressourcen, sondern reduzieren auch Abfälle.«

Wie bewerten Sie den Stellenwert von Nachhaltigkeit auf Kundenseite?

»Nachhaltigkeit ist nicht zuletzt durch gesetzliche Rahmenbedingungen auch für unsere Kunden ein wichtiges Thema. Wir beobachten, dass gerade größere Unternehmen vermehrt auf nachhaltige Lieferanten achten und entsprechende Anforderungen stellen. Allerdings stehen oft wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund – für viele Kunden stellt sich parallel die Frage nach dem Preis, da nachhaltig produzierte Materialien wie Green Steel oft mit höheren Kosten verbunden sind. Hier liegt die Herausforderung darin, nachhaltige Lösungen anzubieten, die auch wirtschaftlich attraktiv sind.«

Welche Vorteile ergeben sich Ihrer Meinung nach für Sie und Ihre Kunden durch die Umsetzung einer nachhaltigen Produktion?

»Die Vorteile sind vielfältig. Zum einen senken wir durch effiziente Produktionsprozesse Kosten und bleiben langfristig profitabel. Zum anderen heben wir uns als Unternehmen positiv von Mitbewerbern ab und stärken unsere Position am Markt. Darüber hinaus leisten wir einen Beitrag zum Umweltschutz und tragen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Für unsere Kunden bedeutet dies nicht nur eine höhere Produktqualität, sondern auch eine langfristige Partnerschaft mit einem verantwortungsbewussten Lieferanten.«

Wie sehen Sie das Ziel in Bezug auf Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen in den nächsten Jahren?

»Die Zukunft der Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen ist eng mit den gesetzlichen Vorgaben und unseren internen Initiativen verbunden. Natürlich veröffentlichen wir einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht. Dazu haben wir eine Software implementiert, das uns bei der Dokumentation unterstützt. Und einen Mitarbeiter intern zum Nachhaltigkeitsmanager ausgebildet, der diese Aufgabe koordiniert. Ein spezielles Komitee steuert und überwacht die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele. So erreichen wir unser Ziel, unseren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung transparent zu machen.«

Kontakt
Lenzen Gruppe
Susanne Peiricks

Tel.: +49 (0) 2336 / 808-250
E-Mail: SP@lenzen-gruppe.de
Web: www.lenzen-gruppe.de